Förderverein zur Geschichte der ehemaligen Grafschaft Hauenstein

Förderverein zur Geschichte der ehemaligen Grafschaft Hauenstein

im Südkurier vom 10.12.2011

Auf den Spuren der Burg Hauenstein

Interessanter Vortrag von Heinrich Dold fesselt Zuhörer

Heinrich DoldLuttingen (her) „Wer dazu beitragen will, dass der im Frühjahr zu gründende Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Hauenstein über das nötige Startkapital verfügt, kauft bei einem der Einungsmeister oder dem Tourismus- und Kulturamt Laufenburg das neu erschienene Buch „Burg und Stadt Hauenstein“ zum Preis von zwölf Euro“, so der Apell von Heinrich Dold in seinem Vortrag vor 80 Zuhörern, die sich im Gasthaus Engel in Luttingen eingefunden hatten. Unter ihnen befand sich Bürgermeister Ulrich Krieger, der sich in seinem Grußwort, von den Ausführungen von Dold fasziniert zeigte und sich über das große Interesse der Bevölkerung freute. „Der Vortag und das neue Buch ist ein schönes Geschenk an die Stadt Laufenburg, so dass dies ein guter Tag für den Erhalt der Burgruine ist,“ bemerkte er.

In seinem Vortrag, der mit viel Applaus bedacht wurde und bei dem er aus dem neuen Buch zitierte, spannte Dold einen Bogen von Funden aus der Steinzeit, 3000 vor Christus bis in das Jahr 2011, als die Einungsmeister mit Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Laufenburg durch Rodungsmaßnahmen für eine schöne Aussicht sorgten und mit vereinten Kräften neue Bänke aufstellten. Die Vision, die Dold für die Burg hat, sieht die Erhaltung der Burgmauern, ein besserer Aufstieg, Entfernung von Baumwurzeln und Gestrüpp auf den Mauerkronen, sowie das Egalisieren der Bodenfläche vor. Außerdem wünscht er sich Lehrgrabungen nach dem Brunnen und dem Gewölbe. Die Einungsmeister sind mit ihren gemachten Aufwendungen, die sich auf 17 000 Euro für Materialien und Arbeit beliefen, an ihre Grenzen gestoßen.

In seinem Querschnitt der Geschichte der Stadt und Burg Hauenstein, erwähnte Dold, dass die Grafschaft Hauenstein weit über seine Grenzen berühmt wurde. So ist das Wappen „die Tanne mit Eichhörnchen“ auf alten Bildern in der Schweiz zu sehen. Briefe, die Bürgermeister Bögle von 1798 bis 1804 an die Regierung schrieb, um den Abbruch der einsturzgefährdeten Burgmauer anzumahnen, beweist, dass es schon immer am Geld haperte. So erhoffen sich die Einungsmeister mit Heinrich Dold an der Spitze, dass ihre Bitten um Unterstützung durch das Land Baden Württemberg und die Bevölkerung von Laufenburg in Form eines Fördervereins, erhört werden. Ein gutes Beispiel lieferten die 80 Zuhörer, die bereits 50 Bücher kauften.

Bildtext:
Heinrich Dold stellte das neue Buch „Burg und Stadt Hauenstein“ vor.

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