Förderverein zur Geschichte der ehemaligen Grafschaft Hauenstein
im Südkurier am 19.3.2011

Hauenstein (her) „Ich bin froh, dass ich den kommunalen Politikern die Geschichte der Burgruine Hauenstein näherbringen konnte.“ Das war das Resümee von Heinrich Dold, Einungsmeister von Dogern, zum Abschluss der Besichtigung der Burgruine Hauenstein. Seiner Einladung waren Felix Schreiner (CDU), Alfred Winkler (SPD) Klaus Denzinger (FDP) und, im Auftrag des Laufenburger Bürgermeisters, Ortsvorsteher Bernhard Gerteis gefolgt. „Obwohl ich fast täglich an der Burg vorbeifahre, ist sie mir nicht aufgefallen“, gab Felix Schreiner zu. „Am meisten hat die Bekanntheit der Burg durch die Autobahnabfahrt zugenommen“, bemerkte Klaus Denzlinger scherzend.
Auf die Frage, was die Politiker in Zukunft für die Burg tun könnten, kamen keine konkreten Vorschläge. Es mache keinen Sinn, Dinge zu versprechen, die sie nach der Wahl nicht einlösen könnten. Für die Politiker war es wichtig, sich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten zu machen. Konkrete Maßnahmen müssten von der Stadt Laufenburg ausgehen. Natürlich müssten auch das Denkmalamt und das Staatliche Hoch- und Universitätsbauamt einbezogen werden. Ohne historisches Vorwissen gebe es keine Fördermittel, bemerkte Alfred Winkler. Was das historische Wissen angeht, hat der „Förderverein für die historische Erforschung der Burgruine Hauenstein“, dem Heinrich Dold vorsteht, bereits einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Dold hat in seinen Ausführungen zur Geschichte der Burg darauf hingewiesen, dass die prominenten Herren Wernher von Schönau aus Wehr und Michael Salvator von Habsburg aus Wien bereit seien, die Schirmherrschaft in einem noch zu gründenden Förderverein zu übernehmen. Bernhard Gerteis als Vertreter der Stadt Laufenburg hatte den „Schwarzen Peter“ gewissermaßen wieder in der Hand. Er teilte mit, dass er und Heinrich Dold mit Hauensteiner Bürgern in Verbindung stehen würden, die an der Gründung eines Fördervereins interessiert seien. Im Rahmen der Möglichkeiten werde die Stadt, die im Besitz der nördlich der Burg gelegenen Grundstücke ist, für die Sauberkeit und den ordentlichen Zustand des Geländes und der Zugangswege sorgen.
Bildtext:
Politiker in der Burgruine Hauenstein (von links): Heinrich Dold, Klaus Denzinger, Felix Schreiner), Bernhard Gerteis, Alfred Winkler, Norbert Schäuble und Markus Jehle. Bild: Herbrig